Monatsrückblick 12/2020

3. Januar 2021 1 Von Thorsten

Ich dachte ich würde nichts mehr groß ausmisten müssen und dennoch haben sich Dinge verflüchtigt.

Nicht, dass wir jetzt krampfhaft ständig die Schränke durchsuchen würden oder irgendwelche “Challenges” dazu bräuchten. Intuitive Aufmerksamkeit und rationale Überlegung, ob man etwas noch benutzt oder plant noch zu benutzen können kann anscheinend trainiert werden. Und das geht anscheinend auch immer besser, je weniger Dinge man hat, die ab und an durchdacht werden müssen.

Natürlich wird es eine Untergrenze an Dingen geben und vermutlich sind wir auch schon nah dran diesen Punkt zu erreichen.

Das minimalistische Entscheiden geht mittlerweile auch besser, ich kann Dinge liegen lassen zur späteren Entscheidung, sie werden nicht vergessen, sie stehen auf einer Liste.

Und es gehen auch Dinge leichter weg, die einen Kaufwert hatten, das spielt keine Rolle : ebay-Kleinanzeigen , Sozialkaufhaus,… wenn man möchte wird man es los.

Was ein unnützes Ding einmal gekostet hat spielt keine Rolle mehr. Der Maßstab für das Behalten ist der Nutzen und ggfls. noch die Schönheit.

Ein paar (wenige !) Zimmerpflanzen reinigen jetzt nicht wirklich die Luft, aber bilden eine lebende Deko für den Raum. Vielleicht ist eine Pflanze pro Fenster genau richtig. Im Arbeitszimmer habe ich mehr, im Wohnzimmer auch : ) . In der Küche könnte es ja auch ein Topf mit Kräutern sein.

Ein paar (dezente !) Dekorationen oder schöne Dinge sind insofern nützlich, als dass sie die Atmosphäre eines Raums verbessern. Sonst könnten wir auch alles eckig halten und einfarbig anmalen, aber das wird kaum einer wollen , sonst stürzen wir über einfarbige Dinge in einer einfarbigen Wohnung 😉

Ein Möbelstück ist kurz vor Weihnachten von einem Kinderzimmer in den Waschraum gewandert : Ein weißer Klapptisch, auf dem jetzt Waschmittel stehen. Die standen bisher auf der Waschmaschine und drohten ab und an durch die Vibration runterzurutschen. Den Tisch hatten wir einmal für Straßenfeste gekauft, bevor ihn ein Kind zur Erweiterung des Kinderschreibtischs annektiert hatte 😉 Der alte Kinderschreibtisch wurde verschenkt, nach einem Tag war er schon weg, ein breiter und höhenverstellbarer Tisch steht jetzt dort, ohne Schnickschnack, ohne Rückwand, ohne Aufbauten, ohne Seitencontainer, richtig minimalistisch könnte man sagen und nicht von mir ausgesucht ! Diesen Tisch hätte ich auch gerne 😉