Strom sparen

9. Januar 2021 0 Von Thorsten

Dieses Yideo auf Youtube finde ich gut.

Wir haben über 4000 kWh Jahresverbrauch und liegen damit über dem Durchschnitt einer vierköpfigen Familie mit 3500 kWh.

Abziehen müsste man : den Stromverbrauch für die Nahwärme. In der Übergabestation ist ein fest installierter Minicomputer, eine Pumpe für heißes Wasser,…

Ich habe gelesen, dass allein die Pumpe für die Heizung 15% des Jahresverbrauchs ausmachen kann. Dann wären wir schon fast wieder im Durchschnittsverbrauch. Wer in einer Etagenwohnung lebt, der sieht diesen Stromverbrauch u.U in den 20% Grundkosten der Heizungsabrechnung, in der Treppenhausbeleuchtung, im Strom, der durch Gärtner/Hausmeister/Fahrstuhl/Garagenbeleuchtung /Hausnummernbeleuchtung/Gehwegbeleuchtung ggfls. noch Kellerbeleuchtung anteilig angerechnet wird.

Wo die Kostentreiber sind ? Vermutlich die PC’s die hier sehr sehr lange laufen, insbesondere jetzt zu Zeiten von Corona Distanzunterricht. So ein PC verbraucht locker 100 Watt oder mehr.

Wir haben schon lange alles auf LED umgestellt, vorher waren es Energiesparlampen. Das Licht löschen wir konsequent. Anstatt Deckenlampe oft nur zwei LEDs in einer Stehlampe mit vielleicht 6 bis 8 Watt zusammen.

Die Belüftung für das Haus verbraucht vermutlich zwischen 100 und 150 Watt. Gäbe es keine Lüftung würden wir es schnell merken, das Haus ist dicht, kein Chance für Sauerstoff, es sei denn man öffnet ein Fenster und das geht nicht immer überall und nicht das ganz Jahr. Wenn immer es geht sind Fenster auf kipp, damit es etwas durchzieht. Zum Abzug in Bad und WC und im Waschraum muss die Lüftung jedoch laufen, dichte Häuser würden sonst schimmeln. Es kommt nichts rein und auch nichts raus. Weder die Feuchtigkeit aus den Lungen bei Atmung, Kochdampf, Blumentöpfen, noch der Duschdampf, noch die Feuchtigkeit aus der frisch gewaschenen Wäsche.

Die Geräte für Internet und Telefon sind auch nicht zu ignorieren. Da sind vier Fritzboxen, drei schnurlose Telefone, ein Glasfaserkonverter, ein raspberry-pi zum Unterdrücken von Werbung und ein passiver Router, da wir mehr als vier LAN-Verbraucher haben. Eine Fritzbox ist vom Provider, die anderen drei sind auf das Haus verteilt und bilden ein zusammenhängendes WLAN-Netzwerk. Früher haben wir alles über Zeitschaltuhr auch nachts abgeschaltet, aber dann sind wir telefonisch nicht erreichbar und die Handies verbrauchen dann Volumen aus dem Mobilfunk anstatt WLAN. Ich kann nicht alle dazu anhalten die Handies nachts auszuschalten. Also muss es nachts an einer Stelle anbleiben und WLAN läuft auf Sparflamme durch.

Die ehemaligen analogen Zeitschaltuhren sind ungeeignet, sie sind mir zu laut, summen und klackern vor sich hin. Digitale Ausgaben sind mir zu umständlich zu bedienen und oft sind da auch Pufferbatterien drin.

Aktion 1 : Nach dem Video bin ich mit dem Energiekostenmessgerät an die Fritzbox im Arbeitszimmer gegangen : 8,5 Watt. Ich habe eine von meinen zwei Fritz-Funksteckdosen zwischengeschaltet die 0,5 Watt verbraucht und die Fritzbox nun nachts auschaltet. Es spart 8 Watt für ein paar Stunden nachts immerhin.

Diese Funksteckdosen von AVM haben den Vorteil, dass man sie nicht hört und auch keine umständlichen Programmierknöpfe haben wie digitale Zeitschaltuhren.

Aktion 2 : In der Küche ist ist ein Nachtlicht mit Schalter, das 2,5 Watt verbraucht und wenn man das Video anschaut, dann lernt man, das es nicht wirklich etwas bringt solche Geringverbraucher über eine Zeitschaltuhr/Funksteckdose zu steuern, da kann die Zeitsteuerung u.U mehr verbrauchen als die LED. Oder sie eingesparten Kosten armortisieten die Zeitschaltuhr nicht. Hier war zuvor die Funksteckdose, die in Aktion 1 genutzt wird.

Anstelle von 2 Watt Einsparung für eine Lampe nutze ich meine zweite Funksteckdose lieber für eine weitere Fritzbox, im Wohnzimmer. Spart noch einmal 8 Watt für ein paar Stunden nachts.

Aktion 3 : Die Netzwerkplatte (NAS) ist nun wieder im Arbeitszimmer. Wenn man darauf zugreifen will muss man den Stecker reinstecken. Dieser Tipp war direkt aus dem Video. Ich glaube dieses NAS würde beim konsquenten Durchlaufen 30 € Strom pro Jahr kosten.

Die dritte Fritzbox ist im Schlafzimmer, die schalte ich sowieso per Steckdosenschalter abends aus und morgens wieder ein.

Für den Verbrauch von Wasserkocher und Kaffeemühle hatte ich schon einen Beitrag geschrieben. Die müssen hart vom Netz, da sie Standby verbrauchen.

Wenn sich mehr zu Geräten und Ersparnis ergibt werde ich Beiträge dazu schreiben. Es wird noch einen Beitrag zu Wasserkochern geben.