Hinweis zum M-wert

22. Januar 2021 0 Von Thorsten

Ich habe den M-wert zu einem Zeitpunkt eingeführt als ich “wieder einmal” der Meinung war , dass ich eigentlich gar nichts mehr zum weggeben habe und ich sicher gehen wollte, dass ich nicht unkontrolliert Dinge wieder reinlassen würde. Die Vorstellung war, dass der Wert dann um die 0 pendelt.

Tatsächlich habe ich hier aber Dutzende Beiträge geschrieben wo Dinge gegangen sind und weniger wo Dinge wieder in den Haushalt kamen. Ein Wert um die -30 ist derzeit das Niveau wo ich “wieder einmal” sagen würde, ich hätte jetzt nichts mehr groß zum Aussortieren.

Allerdings sind da noch T-Shirts um die 20 oder mehr, da wird noch was möglich, sie gehen irgendwann kaputt. Und der Akku-Rasenmäher soll auch noch gehen, aber erst im Frühjahr.

Ganz kleine Teile zähle ich beim Aussortieren nicht mit oder zähle mehrere zusammen als eins. Beim Kauf wäre ich aber wahrscheinlich strenger. Es passiert nicht mehr so oft.

Wer mitten im Ausmisten steckt und kistenweise Dinge aussortiert der braucht nicht zu zählen. Es würde nur Zeit kosten und hätte außer einer Zahl keinen Mehrwert.

Der M-wert macht Sinn sobald man fühlt, dass der aktuelle Stand der Dinge einigermaßen stabil ist. Sonst würde man ja nur von 0 auf -1000 zählen, aber die 100 Dinge die man in der Zeit gekauft hat würden komplett untergehen.

Da das Minimalisieren oft in Phasen passiert und sich alle Wochen , Monate , Jahre die Ansichten, Bedürfnisse, gar die Wohnung ändert könnte es Sinn machen den Wert von Zeit zu Zeit auf 0 zu setzen. Z.b. dann wenn der Wert über ein Jahr den Bereich nicht mehr verlässt.

Ich könnte den Wert z.b. von heute -30 im September 2021 ( dann wäre ein Jahr um ) auf 0 setzen, wenn er sich dort einpendeln sollte oder insbesondere noch tiefer stehen würde. Dann wären 30 Ding dauerhaft weniger im Haushalt. Dinge die hinzukänen würden den Wert sofort ermahnend ins Positive ziehen.