Mikrowelle

Mikrowelle

27. Januar 2021 0 Von Thorsten

Vorweg zum Lesen ein Beitrag auf Utopia :

Artikel zur Mikrowelle auf utopia

Im großen und Ganzen finde ich den Artikelgut, allerdings finde ich ihn bzgl. der Aussage mit dem Energieverbrauch schon etwas tendenziös. Also ob es gesetzt wäre, dass weniger Energie verbraucht werden würde, wenn es keine Mikrowellen im Betrieb gäbe. Ich vermute stark, ich benötige im Vergleich doch mehr Energie für das Erhitzen einer Speise im Metalltopf auf dem Herd.

Unsere Mikrowelle ist etwa 25 Jahre alt und wird ausschließlich zum Aufwärmen von eventuellen Speisen von den Vortagen verwendet. Das ist wirklich praktisch und man kann die Gefäße ( Glas) nehmen, in denen man die Speise im Kühlschrank aufhob. Mikrowellenhaube drüber und fertig. Das sollte Energie sparen im Vergleich zum Herd, wo ich den Topfboden und die Herdoberfläche mit erhitze – auch bei Induktion.

Kochen tun wir in der Mikrowelle gar nicht, da würde ich mistrauisch wegen der Vitamine und so , den Kochvorgang kann man auch nicht so gut kontrollieren finde ich. Und für jedes Umrühren muss man die Tür öffnen und alles rausnehmen. Nicht mein Ding.

Die Mikrowelle verbraucht 2,5 Watt im Stillstand, eine rote Digitaluhr zeigt die Uhrzeit an und will mit Strom gefüttert werden. Der Netzstecker wurde deshalb vor Urzeiten durch einen mit Schalter ersetzt, man kam aber nicht dran, weil die Steckdose hinter dem Gerät ist, eine Verteilerleiste hat den Meter überbrückt. Seit zwei Wochen Verbrauch Null, wenn nicht in Betrieb und man dran denkt auszuschalten. Für diese Aktion habe ich.. 12 Jahre gebraucht. Nur so als Warnung, wenn man umzieht und nicht mehr prüft oder eben so mal etwas in den Keller oder die Kammer stellt.

10 Jahre sind flugs um und die Angelegenheiten bleiben bis zum Knall ungeregelt.

Wir werden die Mikrowelle behalten, da sie regelmäßig genutzt wird. Sollte sie irgendwann kaputt gehen ergäbe sich die Frage, ob man sie erneuert oder mit Umfüllen in Metall-Töpfe plus Induktionsherd arbeitet. Dauert länger, gratscht zusätzliches Geschirr ein ( was man vielleicht gerade auch noch zum Kochen benötigen würde ) , verbraucht mehr Wasser und Spüli und muss bei kleineren Mengen auch mehr kontrolliert werden, damit es nicht anbrennt. Noch stellt sich die Frage nicht.

Es ist festzustellen, dass Geräte wohlüberlegt angeschafft werden sollten auch weil sie in der Herstellung schon Ressourcen kosten und Platz in der Wohnung wegnehmen. Und auch nur dann wenn man sie wirklich auch nutzt. Hat man sich dran gewöhnt wird man sie kaum mehr los.