Wasserkastenpflege

20. März 2021 0 Von Thorsten

Es geht hier um einen Teil der Wohnung, die jeder hat und meist keine genügende Beachtung findet.

Es geht um den Wasserkasten , auch Spülkasten genannt, aus dem durch Tastendruck das Wasser in die Toilette fließt.

Das Problem an diesen Kästen ist, dass sie mit der Zeit von innen unweigerlich verkalken. Je nach Wasserhärte kann das 5 oder 10 Jahre dauern, aber es passiert.

In Folge kann die Dichtung unten nicht mehr zuverlässig schließen , das Betätigen der Spültaste(n) kann schwergängig werden bis zum Bruch der inneren Mechanik, Lecken der Dichtung mit unbemerktem Auslauf des Wassers oder komplettes Versagen der Abschaltautomatik am Schwimmerventil.

Ausnahmsweise empfehle ich daher einmal im Jahr Chemie, einen sogenannten Wassertab in den Wasserkasten zu werfen und nach Möglichkeit über Nacht wirken zu lassen. Diese Wassertabs sind eigentlich für die hygienische Reinigung der Toilette selbst gedacht , Kostenpunkt 16 Stück etwa 2€ und sind in der Drogerie bei den Sanitärreinigern zu erhalten.

Meine Versuche mit Zitronensäure waren nicht erfolgreich. Wahrscheinlich habe ich mit der Reinigung zu lange gewartet. Die Wassertabs sind ziemlich heftig, einzeln eingepackt und wirken z.b. auch gegen Urinstein, steht drauf.

Alle Wasserkästen sind zu öffnen. Außen angebrachte leichter, Einbaukästen auch. Hier muss zuerst die Frontplatte abgenommen werden, dann eine Verkleidung innen. Durch das Loch kann man dann die Tablette werfen. Hierfür gibt es zahlreiche Videos, man kann es intuitiv auch selbst herausfinden.

Eine Toilette hat fast unbemerkt geleckt, das Wasser lief zu lange nach, bei der anderen ist durch die Verkalkung und die dadurch erzeugte zu hohe Reibung ein Plastikteil innen abgebrochen.

Aus Schaden wird man klug, aber man kann dem Schaden ja vorbeugen.