Minimalisiertes Smartphone

Minimalisiertes Smartphone

20. April 2021 0 Von Thorsten

Vorneweg : ich räume regelmäßig mein Smartphone auf. Ich habe auch schon öfters überlegt mein Smartphone gegen ein Telefon auszutauschen, das nur telefonieren kann. Jedoch bräuchte ich dann gar keins mehr : moderne Kommunikation geht über Messenger wie Signal/WhatsApp oder Zoom/Skype. (WhatsApp habe ich wegen Spionage nicht mehr).

SMS und manchmal unpassende private oder berufliche Anrufe auf Handy gibt es schon lange nicht mehr. Wir haben ja noch Festnetz ( ist im Preis des Providers mit drin ) und wichtige Dinge gehen nur darüber. Nebst E-Mail, auch noch wichtig.

Man könnte auch sagen : 99% der Anrufe auf dem Smartphone sind Spamanrufe von Callcentern.

Angeregt durch einen Artikel hier, habe ich meine Apps noch Mal durchforstet und gruppiert. Ich hatte tatsächlich eine überflüssige Taschenlampenapp, die es schon vom Smartphonehersteller als einfache App gab, ich brauchte kein Blinken, an und aus reichen mir.

Als Ergebnis habe ich anstatt vier Bildschirmen mit thematischer Sortierung nur noch einen mit Ordnern. Anstatt wischen von Bildschirm zu Bildschirm jetzt einen Zusatzklick auf den entsprechenden Ordner. Pro Ordner sollen nicht mehr als 9 Apps sein, damit ich nicht nochmal suchen oder wischen muss. Ein Ordner mit zum Teil nicht löschbaren Google- und Huaweiapps hat dagegen deutlich mehr als neun. Aber den brauche ich eher selten.

Die Uhrzeit ist im Zentrum, alles andere muss bewusst gewählt werden.

Der Google-Flipchart , der immer als erster Bildschirm vorhanden war, wurde desktiviert. Da bin ich oft hängengeblieben, ein click bait, das meine Interessen ausspionierte wie früher Facebook. Je mehr ich auf ein Thema klickte oder „interessiert mich nicht“, umso mehr Artikel kamen für mich hoch. Aus und vorbei.