Wechselwirkungen

8. Mai 2021 2 Von Thorsten

Wir sind es gewohnt Dinge um uns herum zu haben. In der Wohnung mehr, in anderen Umgebungen vielleicht weniger (Waldspaziergang) oder sogar noch mehr (Bücherhalle oder Bücherladen, Kaufhaus, Supermarkt…).

Zu Hause ordnen wir Dinge in grob „notwendig“, „nice to have“ oder „Deko“ ein. Fakt ist, dass jedes Teil im Haushalt einen Teil Aufmerksamkeit und Pflege benötigt. Manches mehr , manches weniger. Unser Gehirn überspringt gewohnte Reize. Das Bild, die Bücher , die Figur, sie stehen dort seit Jahren und werden ausgefiltert. Gewohnheit macht träge , das Gehirn muss dennoch Arbeit leisten diese Gewohnheitsklötze  zu überspringen.

Deswegen ist es sinnvoll Dinge in Möbeln oder Kammern zu verbergen, um die Reize zu vermeiden. Eine Kontrolle, was da versteckt ist muss natürlich erfolgen.

Ich bin deswegen auch kein Freund von Bildergalerien an Wänden oder Zeugs was vor Fenstern oder von der Decke hängt. Das sind für mich Spinnweben , die freies Denken behindern.

Unruhe entsteht von alleine in der Wohnung – durchs Wohnen selbst . Da muss man nicht noch Deko reinkippen. Es reicht auch so , insbesondere wenn man zu mehreren wohnt.