Wohnung für arbeitsreiche Zeiten

17. Mai 2021 0 Von Thorsten

Heute ist die grüne Hölle ausgebrochen. Im Garten multipliziert sich die Arbeit und nach einer Woche Urlaub sind die Waschmaschinenladungen unzählig. Der Haushalt fordert Zeit. Und die Tiere und die Menschen und eben der Garten.

Deshalb macht es aus für mich eigentlich keinen Sinn im Haus Pflanzen anzusammeln. So schön es damit im Winter ist, sobald man rausgehen kann werden sie mir eher doch zur Last. Wollläuse, Wurzelläuse ich habe mich von fünf Pflanzen getrennt und habe jetzt noch 6 Stück. Ich muss nicht mehr so viel gießen, nicht mehr viel wegrücken, weniger kümmern ( Düngen, Gießen, Umtopfen). Fünf Pflanzen sind im Dachgeschoss und eine im Erdgeschoss. Im Dachgeschoss würden auch drei reichen. Ich muss bei Gelegenheit nochmal überlegen.

Bei der Ansammlung von Dingen im Haus sind unbedingt Zeiten zu berücksichtigen, in denen man nicht viel Zeit hat : durch Abwesenheit, durch Überstunden bei der Arbeit, durch Krankheit, durch Unlust, durch den Drang seine Zeit lieber in der Natur zu verbringen. Wenn außerhalb der Wohnung Zeit abgezogen wird, dann sollte die Wohnung nicht so viel Zeit erfordern . Leere Arbeitsoberflächen, weniger Möbel. Weniger Dinge, die einstauben können. Geschlossene Schränke, Schubladen oder Abstellräume sind nicht so schlecht , wenn man sie nicht überfüllt. Sie helfen  Staub auf Dingen zu vermeiden, der beim Gehen aufgewirbelt wird. Was hinter einer Wand/Tür/Holzbrett ist, staubt langsamer ein.

Die dunkle Jahreszeit ist kritisch : man könnte sich Deko, Pflanzen, Möbel kaufen, die man in den helleren Jahreszeiten gar nicht benötigt. Böse Falle !