Dankbare Zimmerpflanze 1

Dankbare Zimmerpflanze 1

19. Mai 2021 0 Von Thorsten

Heute stelle ich eine Pflanze vor, die sich über die Jahre als problemlos und pflegeleicht erwiesen hat. Keine Schädlinge, Null Probleme.

Das Einblatt (Spatiphyllum) begleitet uns seit ein paar Jahren. Nie hätte ich gedacht, es sei pflegeleicht. Gerechnet hatte ich mit Spinnmilben, blassen Blättern und Absterben.

Und in der Tat hatten wir zeitweise kleinere Sorten und die haben bei uns zu Hause und im Büro leider versagt. Die mittelgroße Sorte ( 50 bis 100cm , es gibt noch größere Sorten ) nimmt nach kurzer Eingewöhnungszeit etwa einen Quadratmeter Wohnfläche ein und passt nicht auf das Fensterbrett.

Am Boden oder auf einem Tisch ist der richtige Platz, etwa halben bis einen Meter vom Fenster weg – aber bitte ohne Gardinen oder andere Licht fressende Hindernisse dazwischen.

Die Pflanze wird leicht feucht gehalten und wird alle zwei bis drei Jahre geteilt. Dabei erhält sie einen Schwung neue Erde. Das Umtopfen in größere Gefäße erübrigt sich dann, denn die Pflanze wächst sehr stark und kann nur durch beherztes Teilen ( notfalls mit Brotmesser ) gebändigt werden. Beim Umtopfen in ( möglichst torffreie ) vorgedüngte Blumenerde sieht man ein paar lange weiße Wurzeln , je nach Zustand der alten Erde könnte mehr oder weniger vom alten Wurzelballen erhalten bleiben um das Anwachsen zu erleichtern.

Die Pflanze lässt sich besser in einem Plastiktopf halten, da sie aus Südamerika kommt und dort zeitweise sogar überschwemmt wird. Ich gieße bevor der Ballen komplett ausgetrocknet ist, durch die großen Blätter ist ein gewisser Wasserbedarf gegeben. Der Topf darf großzügig bemessen sein, um Wasserbedarf und Standfestigkeit zu gewährleisten.

Meine Pflanze erhält pro Woche zwischen 1 und 5 Liter ( Sommer ) Wasser geschätzt. Die Luftfeuchtigkeit der Umgebung wird definitiv erhöht, denn das gegossene Wasser muss ja irgendwo hin . Gut für die Atemluft.

Das Einblatt blüht bei mir zuverlässig im Frühjahr. Jeder Trieb kann eine Blüte hervorbringen, durch das Treiben neuer Triebe ist es möglich mehrere Blüten gleichzeitig oder hintereinander zu bekommen. Deswegen ist auch das Teilen der Pflanze so wichtig, denn die verblühten Triebe bekommen keine Blüten mehr, am Ende hat man nur noch einen Blätterwald.

Düngen tue ich sparsam, eher selten. Schnell ist überdüngt und die Blätter könnten verbrennen. Drei Wochen Trockenheit im Schatten draußen hat die Pflanze schon überlebt. Obwohl sie nicht gerne trocken steht erträgt sie es mit den fleischigen Blattstängeln.