Wertschätzung von Dingen im Minimalismus

2. Juni 2021 0 Von Thorsten

Seitdem wir konsequent minimalistisch sind ( vor allem ich selbst ), sind weniger Dinge da.

Die Dinge können sich schlechter verstecken und bekommen schneller eine Aufmerksamkeit zum Verrrücken beim Putzen, beim Anschauen, wenn man im Raum sitzt. z.B. hier :

Вид из окна / Blick aus dem Fenster

Im Sommer auch die Bäume ( Gelände leider nicht zugängig ), im Winter nur noch der Bogenhanf. Zumindest theoretisch, im Winter ist das dann doch etwas trostlos, dann sitze ich lieber im Wohnzimmer, von wo ich aus ein paar Immergrüne sehen kann und natürlich das Einblatt.

Genau genommen könnte ich auch auf den Bogenhanf an dieser Stelle verzichten. Ich traue jedoch dem Einblatt nicht, obwohl es schon mehrere Urlaube mit Abwesenheit überlebt hat. Dann würde ich den Bogenhanf ins Wohnzimmer bringen. Und bei genügend Wachstum könnte ich die Pflanze teilen und hätte den Bogenhanf dann mehrfach. Das werde ich aber wohl nicht machen, denn ich habe noch zwei andere Sorten am gegenüberliegenden Fenster.

Ähnlich wie mit den Zimmerpflanzen können auch Möbel ihren Platz ändern. Z.b. wenn ein Möbelstück geht und ein anderes einspringen kann. So habe ich das zum Büroschrank passende halbhohe Regal in ein Kinderzimmer gestellt, und ein älteres Ähnliches an dessen Stelle gestellt. Das stand vorher gegenüber. Dieses Regal ist fast leer und ich genieße das. Nutzen tun wir öfters die Oberfläche um etwas abzustellen. Z.b. Kaffee

Diese Möglichkeiten gibt es nur, weil nicht alles vollgefüllt ist : Fensterbänke fast leer oder leer. Regal fast leer . Schränke meist luftig oder geschickt befüllt. Weniger Möbel auf dem Fußboden. Freie Oberflächen ( in der Küche weniger, da dort auch frische Vorräte/Obst die nicht in den Kühlschrank dürfen ).

Wo Platz ist kann durchaus etwas hin, aber nur wenn es nicht von außen zugekauft wurde, sonst würde es ja insgesamt wieder voller