Schmetterlingsflieder

24. Juli 2021 0 Von Thorsten

Vor etwa zwei Jahren gepflanzt, endlich etabliert : Buddleya, der Schmetterlingsflieder.

Im Gras, Farn, Giersch muss hier jede Pflanze kämpfen und mit dem Klima zurecht kommen : kalte Winter, spätes Frühjahr, trockene Sommer.

Wir haben auf dem Feriengrundstück ein Kontinentalklima ähnlich wie Berlin. Der Schmetterlingsflieder hält die trockene Hitze aus.

Auf den Feldern laufen die Sprenger Tag und Nacht. Nachts zischen sie im Takt, dreimal pro Sekunde ч…ч…ч (tsch,tsch,tsch).

Zuckerrüben liegen teilweise am Boden, Mais rollt die Blätter ein. Kein Regen in Sicht. Aber alles noch im Rahmen. Jetzt müssen wir den August abwarten, bitte keine 39 Grad. Bei milderen Temperaturen überleben viele Pflanzen mit Tau.

In den letzten Jahren sind bei uns zahlreiche Fichten, Birken, Lärchen abgestorben. Wir haben etliche Bäume verloren und in der Gegend sind noch tote Bäume, die schwer aus den Gärten zu bergen sind. Wehe so ein Baum kippt um. Buchen und Eichen haben es besser überstanden. Kiefern und Robinien vertragen Hitze und Trockenheit bestens, Ebereschen anscheinend auch. Eiben können es auch aushalten, wenn sie nicht den ganzen Tag in der Sonne stehen.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Krabbenspinne wartet auf die nächste Mahlzeit. Das ist Natur, die Spinne darf das selbstverständlich.

Krabbenspinne