Die heiligen Behälter ! : M-wert -259

Die heiligen Behälter ! : M-wert -259

31. Juli 2021 1 Von Thorsten

Schachteln, Schatullen, Dosen, Aufbewahrungsbehälter, Ordnungssysteme, sie verleiten zum Sammeln von Dingen.

Über Jahrzehnte wurden solche Dinge verkauft und werden es noch. Du sollst kaufen und die Dinge nicht in Frage stellen, sondern Behälter kaufen, in denen du die Dinge sortierst und stapelst. Die Behälter selbst sind oft auch stapelbar. Auf diese Weise kannst du hunderte oder Tausende Dinge in Behältern begraben und dir die Luft in deiner Wohnung nehmen.

Im Endstatium brauchst du gemieteten Raum in einem anderen Gebäude, das dir ein paar Kubikmeter für ein paar Euro im Monat vermietet. In den USA ist das üblich, in Deutschland gibt es das auch schon.

Was in der hübschen Schachtel ist, wird nicht mehr in Frage gestellt

Wir Minimalisten passen auf, wir schauen, was wir brauchen. Bevor wir ein Teil in einer Kiste versenken, wollen wir sicher gehen, dass wir es wirklich noch brauchen. Das regelmäßige Durchsehen von solchen geschlossenen Behältern sollte eingeplant werden.

Da ich durch meinen Besitz noch nicht restlos durch bin, bzw. schon mehrfach Runden gedreht habe, bin ich wieder einmal am durchsehen. Ich habe eine Holzschatulle.

Sie war ein Mitbringsel, Jahrzehnte alt. Sie ist immer noch hübsch (nur der Aufkleberrest müsste einmal entfernt werden…) , mit der Hand angeschnitzt. Der Schlüssel dazu längst verloren. Es ist ein sentimentales Erinnerungsstück an einen Urlaub. Was da drin war die letzten Runden nicht in Frage gestellt, heute war die Schatuelle fällig.

Brauche ich die Schatulle ? Momentan behalte ich sie, weil ich dort ein paar Kleinteile einsortiert habe. Bis heute Mittag waren dort aber noch andere Dinge drin. Insgesamt 11 habe ich aussortiert.

Die Inbusschlüssel sind kein „Set“, weil sie verschiedene Größen haben und einzeln erworben und aussortiert werden können. Einige habe ich behalten und zu den übrigen Inbusschlüsseln in der Werkzeugkiste gelegt. Keiner doppelt, es wurde immer der Beste aufgehoben.

Drei USB-Sticks sind bei Sohnemann gelandet, einer mit 1GB wird aussortiert. Speicherkarten und Firlefanz. Außerdem Papier und Büroklammern (nicht gezählt).

Ein paar Kleinigkeiten wurden aus dem Schreibtisch in die Schatulle hinzugegeben. Damit ist die letzte für mich verbliebene Schublade im Schreibtisch leer.