Minimalismus und Müllvermeidung

1. August 2021 0 Von Thorsten

Nicht jeder Minimalist vermeidet Müll und nicht jeder Müllvermeider ist Minimalist. Die Schnittmenge ist aber nicht zu übersehen.

Wer weniger kauft muss weniger wegwerfen. Wer allerdings auswärts isst hat zwar selbst weniger Müll, lädt die Mülllast wohl meist aber beim Restaurant ab. Unverpackt einkaufen und selbst zubereiten sind im Trend und lösen das Problem im Bereich Essen mehr oder weniger. Nicht alles kann ohne Verpackung gekauft werden. Müllfrei heißt ehrlichweise Verzicht auf manche Lebensmittel oder enorme Aufwände um ähnliche Produkte selbst herzustellen.

Diese Video finde ich gut, denn es wird mehrfach betont, dass man Schritt für Schritt vorgehen soll und jede Änderung als Gewohnheit einüben soll. Wenn man zu viel auf einmal ändert, so interpretiere ich das, kann man überfordert sein oder rückfällig werden. Manches ist auch so gewöhnungsbedürftig oder man kann sich nicht damit anfreunden. Ausprobieren und variieren wird da freundlich empfohlen, was erst einmal Aufwand in Experimenten bedeutet. Insbesondere auch bei der Körperpflege.

Gut Ding will Weile haben

Neben dem Tetrapakprojekt und dem selbst hergestellten Waschpulver wollen wir nun auch das Spülmittel und den Klarspüler für den Geschirrspüler herstellen.

Die Zutaten sind vorhanden.

Je ein Drittel Waschsoda, Natron und Zitronensäure für das Spülmittel.

5%-iger Haushaltsessig als Klarspüler. Den Essig gibt es in der Glasflasche, regulären Klarspüler nur in Plastikflaschen. Im Unverpacktladen gibt es wohl auch Klarspüler zum Selbstabfüllen, aber wir wollen ja die Anzahl der Grundzutaten verringern. Klarspüler schüttet man ja nicht in den Salat 😉

Das muss dann erst mit verschiedenen Ladungen ausprobiert werden. Empfohlen wird auf smarticular ein Temperaturbereich mit maximal um die 50 Grad. Das Ecoprogramm mit maximal 52 Grad sollte richtig sein.

Der im Klarspülerfach vorhandene Klarspüler muss aufgebraucht sein, um den Essig im Nachgang zu testen.