Die Verstreutheit von Dingen

29. August 2021 3 Von Thorsten

Heute habe ich nicht nur im Bereich Kerzen sortiert und ausgemistet, sondern bin auch noch mal über den Satz „was würdest Du mitnehmen, wenn Du verreisen müsstest, oder nur 100 Dinge mitnehmen könntest ?“. gestolpert.

Da ist sie wieder die heilige Zahl 100, aber darum geht es mir nicht. Es geht um das Wesentliche und das Einfache. Das was Zeit spart und Raum freimacht.

Ich habe heute bewusster festgestellt : wichtige Dinge befinden sich an mehreren Stellen im Haus. Auf Anhieb nicht einzusammeln.

Dass die Dinge an mehreren Stellen sind ist der Größe und Anordnung der Wohnfläche geschuldet. Ich lege meinen Schlüsselbund ja nicht ins Arbeitszimmer, um dann mehrere Treppen hinunterzulaufen. Aber im Arbeitszimmer liegt die Karte fürs OnlineBanking. Wie blöd, wenn man im Wohnzimmer sitzt und dann nach oben laufen muss. Also da geht doch noch was dachte ich mir.

Außerdem gab es noch die Küchenschublade, in dem alle ihre Schlüssel, Stifte, Karten, Werkzeuge und sonstwas reintun „um eben mal schnell Zugriff zu haben“. Diese Schublade wird regelmäßig durchgesehen. Altbatterien gibts da auch, irgendwann müssen sie weggebracht werden. So eine Schublade ist bei anderen vielleicht im Flur in einer Kommode.

Der Vorteil kleinerer Wohnflächen ist : du hast kurze Wege. Das ist bei unserem größeren Grundriss im Prinzip auch etwas gegeben, aber nur wenn die Dinge nicht an falschen Orten gelagert werden.

So habe ich mich jetzt entschlossen einige wichtigere Dinge, die nur gelegentlich verwendet werden in der Mitte des gesamten Wohnraums zu lagern. Das bedeutet, dass ich manchmal Treppen laufen muss, aber eben nur kurz. Dinge , die ständig im Zugriff sind und auch regelmäßig außen verwendet werden sind im Erdgeschoss (Die meisten Schlüssel, Portemonnaie).

Da wir nur gelegentlich Auto fahren (das letzte Mal vor vier Wochen ?!) , sind die Autosachen jetzt nicht mehr im Erdgeschoss, wo sie ständig unter den anderen Dingen ausgefiltert werden mussten.

Ähnlich wie in der Küche, wo aber auch noch das Gewicht eine Rolle spielt : schwere Dinge sind dann doch eher unten einzulagern, aber alles möglichst so, dass sich sinnvolle Arbeitsbereiche und/oder kurz Wege zum Einsatzort ergeben.

Wie bringt ihr eure Dinge unter ? Sortiert ihr eventuell knallhart nach Kategorieren und ignoriert dafür dann auch die Länge der Wege ?