Kaffee, Katzen, Kerze

Kaffee, Katzen, Kerze

29. September 2021 0 Von Thorsten

Gestern habe ich einen Meilenstein erreicht.

Ich habe die letzte große Traubenkirsche auf dem Feriengrundstück gefällt. Das Wetter war ideal. Jeder Tag könnte der letzte sein bevor es in den Herbst kippt, Nässe und Kälte den Spaß an der Arbeit verderben. Dieser Baum war innerhalb weniger Jahre auf 8 Meter Höhe gewachsen. Ehemals waren es mehrere. Ganz habe ich diesen invasiven Störenfried jedoch noch nicht beseitigt. Es gibt noch Sämlinge und runtergeschnittene Exemplare, die unter Kontrolle gehalten werden müssen. Auf keinen Fall darf ein blühfähiges Exemplar heranwachsen. Sonst geht der elendigliche Kampf von vorne los. In den nächsten Jahren werden immer wieder Sämlinge aufkommen, aber es kommen keine Traubenkirschen mehr über neue Samen nach, jedenfalls nicht von unseren ehemaligen Bäumen. Vögel werden sie wohl trotzdem weiter verbreiten. Das sollte kontrollierbar sein.

In der Lücke, die in den letzten Jahren entstanden ist haben sich Weißdorn, Haselnuss und Schneeball selbst ausgesät, sicher durch Vögel und Eichhörnchen. Ich halte diese Pflanzen frei, dass sie nicht überwuchert werden. Später werden diese Pflanzen selbst dafür sorgen, dass Gras, Brombeeren und Brennnesseln unterdrückt werden. Blüten und Früchte werden Insekten, Vögel, Eichhörnchen und Menschen erfreuen. Bis dahin heißt es durchhalten und aufkommende Traubenkirschen entfernen. Sehr arbeitsintensiv, aber es wäre doch sonst langweilig im Paradies ( Vorsicht Ironie ).