Fehlkäufe bei Thermostaten : M-wert -409

21. November 2021 2 Von Thorsten

Vor einigen Jahren habe ich die elektronischen Thermostate entfernt und durch manuelle ersetzt. Die elektronischen hatten mit einem getrennten Funkstandard gearbeitet, mit einem eigenen Gateway. Die Batterien waren immer sehr schnell leer. Die Technik hat sich inzwischen weiterentwickelt. Seitdem schalten wir wieder manuell.

Diese Geräte sind natürlich Luxus, ob sie 5% oder 30% Heizkosten sparen, egal. Wir wollten im Arbeitszimmer wieder ein automatisches Einschalten- und Ausschalten der Heizung (2 Heizkörper !). Und zwar von montags bis freitags. Am Wochenende soll dauerhaft abgesenkt sein.

Da im Arbeitszimmer eine Fritzbox steht sind wir am Ende bei Thermostaten von AVM gelandet. Die sind zwar nicht billig, lassen sich aber über App oder Weboberfläche programmieren, funktionieren über DECT-Standard und haben ein stromsparendes Display, ähnlich einem E-book-Reader.

Eine alternative Marke hatte leider versagt. Die wäre ohne Funk ausgekommen, aber zwei von vier Thermostaten lassen sich nicht programmieren, funktionieren nur mit Selbstlernmodus und Tagesprogramm, d.h. das Wochenende ist nicht separat steuerbar. Zwei davon sind im Wohnzimmer. Zum Glück waren sie sehr preiswert. Fehlkauf….

Der niedrige Preis hatte gelockt.

Die Billigthermostate sind Lehrgeld. Gerade bei Technik ist auch manches Try and Error.

Andere Heizungen im Haus bleiben manuell geschaltet, einige sind immer in derselben Position, da die Heizungsanlage von sich aus auch eine Nachtabsenkung macht. Die Jahre ohne elektronische Thermostate haben gezeigt, wo man solche Thermostste sinnvoll einsetzt und wo man sie nicht braucht.

Über kurz oder lang werden die beiden Thermostate im Wohnzimmer wohl auch noch gegen welche von AVM ausgetauscht, vorerst tun die Billigthermostate, die sich nicht oder nur unwillig programmieren lassen.

Der M-wert steigt dadurch um 6.