Monatsrückblick 01/2022

2. Februar 2022 4 Von Thorsten

Der Januar war gar nicht übel. Es ist etwas Ruhe in den Hausstand eingekehrt. Von den Dingen auf meinem Plan sind zwei annähernd erfüllt : die Folien sind weg, bis auf eine. Die zwei Kisten sind in einer, alles was Beleuchtung und Strom angeht ist da drin. Aussortiert habe ich nichts. Eine Kiste ist nun für andere Dinge frei.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass noch 10 Dinge in einem Monat gehen würden. Es ist jedes Mal eine Überraschung. Augen auf, aufmerksam in der Wohnung „einkaufen“ und dann die Dinge gehen lassen. Ich denke ja schon lange, ich sei am Limit. Aber wie man bei den Noppenfolien sieht, geht immer noch etwas. Und jedes Mal denke ich : so, mehr geht jetzt aber nicht. Haha, das geht seit mehreren Jahren so.

Ein elektrisches Gerät geht : der Raspberry-Pi (Minicomputer), irgendwann gibt es ein Update der Geräte auf diesem Blog.

Ein Trinkglas ist die letzten Tage kaputt gegangen. Der M-Wert erniedrigt sich auf -425.

Jemand meinte zu mir, alle Gläser zusammen wären doch als „eins“ zu zählen, weil man sie alle braucht. So ganz unlogisch scheint das nicht zu sein, aber… nö, mache ich nicht. Sonst wären ja die 20 Gläser, die wir bisher aussortiert haben nicht gezählt worden. Das Regal mit 200 Büchern gleich „Eins“ ? Topf mit Pflanze und Übertopf auch gleich „Eins“ ? Jeder wie er denkt, dass es für ihn richtig sei.

Im Übrigen macht zählen für Menschen, die in den Minimalismus einsteigen oder noch Berge von Deko, Klamotten, Büchern oder was sonst gesammelt wurde, keinen großen Sinn, es sei denn man möchte diese Zahlen irgendwo zur Selbtdarstellung veröffentlichen oder nach der Aussage , dass der Europäer 10.000 Dinge im Haushalt hat erschrocken schauen, ob man „auch so ein Konsumheini“ war oder ist.

Eine „465-Dinge Challenge“ könnte ich glatt verfehlen oder mir alternativ nach dem Entsorgen der falschen Dinge danach eine neue Familie suchen 😉 Wenn nicht mehr so viel da ist, dann braucht man auch keine Challenge.

Ein Rat von mir : ich würde mit dem Zählen erst anfangen, wenn ich ein stabiles Dingeniveau erreicht hätte ohne dass ich blind etwas aus der Wohnung rausgreifen kann ohne es zu vermissen.

Und natürlich kann man das Zählen auch ganz lassen, das Zählen an sich bewirkt keine Reduzierung des Hausstands.