Zucker

17. März 2022 2 Von Thorsten

Hier ist ein Artikel über Sport und Zucker :

Ein Leben ohne Zucker – so fühlt es sich an

Das Problem an solchen Artikeln ist : es spricht einen an. Aber aus der Erfahrung, dass solche Artikel immer etwas Reisserisches haben (warum gibt es in dem erwähnten Coffeeshop keinen Kaffee ohne Zucker ?) muss man sehen, was man daraus mitnimmt.

Ich habe letztes Jahr versucht vom Zucker wegzukommen und bin dann spätestens in der dunklen Jahreszeit mit Lebkuchen und Co. gescheitert.

Nach der Weihnachtszeit habe ich dann abrupt Abstand von Süßigkeiten genommen. Die ganze Familie, von sich aus und unabgesprochen. Die Kinder sind in einem Alter, in dem sie eher auf dem Gesundheitstripp sind und alles in Frage stellen, den Alten macht es das definitiv leichter zu wiederstehen.

Was gar nicht mehr gekauft wird sind : Pure Süßigkeiten wie Vollmilchschokolade oder Gummibärchen, Kekse, etc. Es verbleiben Marmelade auf dem Brot, Früchteriegel aus dem Bioladen, Trockenfrüchte wie Feigen oder Datteln, Rosinen, Cranberries (vorsicht: da ist neben dem Fett evtl. sogar zusätzlicher Zucker drin), Obst, Schokoloade mit hohem Kakoanteil gelegentlich. Selten selbstgemachter Kuchen. Wir haben immer sehr ausreichend verschiedene Nüsse vorrätig.

Wir sind jetzt an einem Punkt, wo die 5% ungefragt hinzugefügte „Natursüße aus Rohrzucker“ im Mandelmus als zu süß empfunden wird, das ungesüßte Pendant ist auch süßlich, die Zuckerdiät lässt es erschmecken.

Momentan ist Warnstufe gelb, denn es wurden 2 Marzipanostereier verdrückt, das könnte das Einfallstor zu mehr sein.

Ich halte es jetzt so ; ich höre auf mich was gestern und heute war und ob und wieviel ich mir erlauben möchte. Marmelade morgens aufs Brot (falls gefrühstückt wird, oft lasse ich alles bis mittags weg) bedeutet : heute kommt nichts heftiges mehr dazu. Wurde am Tag zuvor „gesündigt“ wird heute reduziert , wenn mögllich bis auf 0. Das Ganze intuitiv und ungezwungen, ohne App, ohne Zettel. Das muss so funktionieren und tut es offensichtlich.

Wie Minimalismus ist auch Zuckerreduktion antrainierbar, mit Rückfällen und vielen schönenn Tagen, an dem man gar nicht nachdenken muss, wenn da nur Ostern und Weihnachten nicht wäre 😉