Und schuld ist der Pfannendeckel

Und schuld ist der Pfannendeckel

13. April 2022 3 Von Thorsten

Ich habe beschlossen Dinge beim Kommen und Gehen nicht mehr zu zählen. Seit September 2020 waren über 420 Dinge netto gegangen. Die vielen gegangen Dinge vor dem Beginn des Zählens waren nie erfasst oder geschätzt. Hier hatte ich ein paar Jahre fleißig rausgerissen , gespendet, weggeworfen. Vermutlich waren es vermutlich deutlich mehr als 400 Dinge, eher mehr, die gegangen sind.

Der M-wert wird nicht mehr aktualisiert.

Grund 1 : Die Entscheidung ist über Monate im Verborgenen gereift, es fand in dieser Zeit ein Übergang zwischen dem Reduzieren von Dingen und dem Erreichen eines Gleichgewichts statt.

Beim Durchgehen meiner Wohnräume und resümieren dieses Blogs bin ich zum Schluss gekommen, dass nicht mehr viel aussortierbar ist ohne Werte unnötig zu vernichten und dabei Komfort zu verlieren.

Grund 2 : Zeit ist die Währung, die am Ende zählt und trotz der Einkäufe der letzten Zeit (Pfannen, Deckel,..) kann ich sagen, dass ich durch Übung so gefestigt bin, dass ich Minimalismus einfach ohne Zählen, oder „Challenges“ leben möchte und deshalb nicht mehr zählen brauche.

Beim zukünftigen Veröffentlichen von ein- oder ausgehenden Gegenständen auf diesem Blog wird genug Dokumentation vorhanden sein.

Zeit ist wichtiger als Zahlen

Grund 3 : Es zeigt sich zunehmend, dass alte Gegenstände durch neue ersetzt werden, einen Spielraum Dinge anders zu verwenden sehe ich immer weniger. Vielleicht auch, weil ich unbemerkt doch schon längst angekommen bin wo ich derzeit hinwollte, und durch die jahrelange angenäherte „no buy“-Diziplin“ ankommen bin wo ich heute stehe. Minimalismus erdet einen Menschen ja auch. Aber das dauert. Die Familie muss ja auch schonend mitgenommen werden.

Grund 4 : Jetzt scheinen Aufwände Dinge loszuwerden und gar keine zu kaufen so hoch, dass die Zeit einfach zu teuer oder schade dafür scheint Man sagt ja :

80% lassen sich mit 20% Aufwand erledigen, die restlichen 20% benötigen aber 80%.

Grund 5 : Größere Veränderungen wären jetzt nur noch doch massive Lebensänderungen möglich : Auszug von Kindern aus dem Haus, ein Umzug irgendwohin aus welchen Gründen auch immer. Das ist aber gar nicht absehbar für die nächsten 5 bis 10 Jahre.

Ein Umzug ist nicht geplant.

Der eine evtl. überflüssig gekaufte Pfannendeckel „für die nächste Generation“ war ausschlaggebend. Jetzt ist er da und ich mag ihn nicht zählen. Auch das neue Handy nicht, weil das alte noch da ist (und evtl. den Geist aufgibt, ansonsten als Backup bleibt, auch jemand anderes aus der Familie könnte es zur Not benutzen, wenn ein anderes Handy kaputt geht).

Dass ich kontinuierlich einmal im Jahr Schränke, Regale, Kisten, Schubladen und Gartenschuppen durchgehe sollte für Ordnung sorgen. Dabei wird gemustert und ausgemustert und natürlich gefegt, geputzt, gewischt….

Eine Ausnahme ist vielleicht das Zählen aller Gegenstände (ich habe etwa 1500 Gegenstände im Besitz), das ich vielleicht irgendwann wiederholen möchte. Dann würde sich eine Differenz gewanderter Gegenstände auch ergeben.