Minimalismus und Inflation : Lebensmittel

26. April 2022 0 Von Thorsten

Es ist nicht mehr zu ignorieren, die Preise sind durch die Bank kräftig gestiegen und steigen weiter.

Für den Autopendler ist der Benzinpreis die heilige Messlatte. Für andere der Bon beim Lebensmittelkauf. Der halbe Einkaufswagen kostet jetzt 90€, anstatt 60€ vorher, vor dem Ukrainekrieg und vor Corona.

Vor den beiden Krisen sind im Supermarkt neben den angedachten Waren noch immer ein paar Extraartikel in den Wagen gewandert. Jetzt merkt auch der Mittelstand, dass das beliebige Einkaufen nicht mehr möglich ist, Einkaufen nach Zettel und Sonderangeboten nimmt zu. Ärmere hatten das zwangsweise eingeübt.

Minimalisten wollen ihre Zeit in der Regel nicht mit shoppen vergeuden, das gezielte Einkaufen benötigter Waren ist lange eingeübt, das Risiko sich im Markt mit dutzenden ungeplanten Artikeln im Wagen wiederzufinden ist geringer. Wer regelmäßig kauft weiß was bedenkenlos zugepackt werden kann, weil es benötigt und verbraucht wird. Dann ist nicht einmal ein Zettel notwendig. Der Gang zum Lebensmittelladen wird durch einen dringend benötigten Artikel initiiert, eingekauft werden kann an gewohnten Artikeln ( Grundnahrungsmitteln ) unbedenklich so viel wie die Arme Kraft haben und der Vorratsbereich leer ist.

Minimalisten haben hier einen Vorteil vor ungehemmten Konsumenten, die nach Lust und Laune kaufen und sich ggfls. bei steigenden Preisen umstellen müssen.

Manche könnten auch 1 Kilo abnehmen und dadurch merklich sparen, denn jedes überflüssige Kilo will durchgefüttert werden. Leider bin ich da selbst kein optimales Vorbild, ich arbeite noch dran. 😉