Raspberry-Pi : hin und her

3. Mai 2022 0 Von Thorsten

Ich habe ihn nun doch ausgeschaltet und abgeklemmt. Den Minirechner, der uns fast 40% unnötige DNS-Abfragen erspart.

Unter anderem weil andere Mitglieder im Haushalt gelegentlich darum bitten müssen Seiten auf die Whitelist zu setzen. Irgend etwas lässt sich sonst sich installieren.

Zweiter Grund ist das Risiko, dass der Minicomputer versagt und dann gar nichts mehr geht. Das ist dann kritisch, wenn ich nicht zu Hause bin. Niemand könnte das reparieren, ihn überbrücken. Und man könnte auch nicht guten Gewissens den Provider anrufen und behaupten, dass das Internet nicht ginge, es könnte ja auch der Raspberry-Pi sein. Und dann wäre das nicht nur peinlich, sondern auch kostenpflichtig, wenn ein Techniker käme.

An einem zweiten Standort (Ferienhaus) haben wir ein zweites Exemplar, das uns als Seiteneffekt das Datenvolumen niedriger hält. Denn alle vier Wochen gibt es ein bestimmtes Volumen und das ist recht knapp bemessen. Unser Radio geht dort auch über Internet ( UKW-Empfang gibt es nicht, auch kein Fernsehempfang mit DVB-T2, Satellit würde natürlich gehen, allerdings schauen wir kein TV, also verbleibt das Internet für alle). Der ausgemusterte Rapberry-Pi wird dann wohl backup für das Exemplar im Ferienhaus.

Dies ist ein Beispiel für Hin- und Her. Es gibt lokal kein zufriedenstellendes Ergebnis, da jede Lösung Vor- und Nachteile bringt. Nervt mich Werbung möchte ich den Raspberry-Pi zum Ausfiltern. Gibt es Störungen damit möchte ich ihn nicht mehr haben.

Nur im Zusammenspiel mit dem Ferienhaus scheint sich ein tragfähiger Kompromiss zu zeigen. Dort macht die Volumenbegrenzung Sinn.

Der Stromverbrauch wird am Hauptwohnsitz nun eingespart, sowie die Stellfläche und die Ethernetleitung zur Fritzbox.