Altes und noch einmal Altes

Altes und noch einmal Altes

7. Juni 2022 0 Von Thorsten

Eigentlich wollte ich die Überschrift „Hammer und Sichel“ wählen, aber der Clickbait wäre zu platt gewesen.

Der Hammer : Ich habe eben eine Sache erledigt, die ich seit – ähem- 14 Jahren hätte erledigen können. Es geht um ein Regal, das in der alten Wohnung in der Küche stand. Die untersten beiden Regalböden hatte ich ziemlich hoch angebracht, so dass unter dem untersten Boden hohe Behälter Platz fanden. Papierbehälter, Glas und so. An die genaue Zusammensetzung kann ich mich nicht mehr erinnern. Die Höhe wurde aber so benötigt.

Dieses Regal ist in genau dieser Form umgezogen und nie verändert worden. Im damals neuen Haus habe ich dann einen Papierkorb untergestellt, zeitweise eine Umzugskiste. Aber es war immer klar, dass da Platz verschwendet wurde, denn die 50% Leerraum waren ja nicht ganz nutzbar. Also habe ich mit dem Hammer und einem Stück Pappe (um den Lack nicht zu beschädigen) die beiden Böden rausgeklopft und neu eingesetzt. Voila.

Ich habe damals einfach den Anlauf und die Sicht verpasst diesen Gegenstand besser anzupassen. „Ging ja so, war vorher so“. Gewohnheit und Zeitmangel.

Beim Umzug einfach weiter gemacht wie es vorher war

Ein Umzug ist eine Herausforderung und es ist so vieles zu bedenken, dass die reale Gefahr besteht, dass alles eingepackt und mitgenommen wird. Es reicht entweder die Zeit oder die Energie dazu nicht aus jedes Teil zu hinterfragen und dann landet es in der neuen Wohnung.

Eigentlich müsste ich alles aus dem Haus oder wenigstens zimmerweise werfen und wieder einräumen nach Marie Kondo (haha), aber das ist nicht realistisch. Ich suche mir lieber die Ecken wo ich etwas nach und nach verändern kann und manches rutscht dann durchs Raster.

Der Auslöser für das Umbauen des Regals ist wie folgt. Wir bekommen eine Elektroinstallation und dort steht noch ein Metallregal im Weg. Dieses muss dort weg, wohl auch für immer, weil dann ein Gerät an der Wand hängt (dazu in den späteren Monaten des Jahres mehr). Die Dinge, die in dem Raum mit der Elektro- und Wasserinstalleion gelagert werden wurden schon zigfach minimalisiert. Bin ich froh, dass ich das die Jahre immer wieder angegangen bin. Denn jetzt ist ein gezwungenes Räumen einer Ecke/Wand/Raum gar nicht so tragisch.

Weniger Zeug reduziert Stress und Arbeit

Die Dinge aus dem zu räumenden Regal passen an andere Stellen im Haus. Um auf diese zuzugreifen sind dann bloß längere Wege oder ggfls. Treppen zurückzulegen. Wenn alles fertig ist wandert sicher einiges wieder zurück, z.B Fahrradwerkzeug oder vielleicht die Werkzeugkiste.

Das Metallregal ist nun auch im Waschraum. Die Dinge daraus sind fast alle mitgezogen, auch der schwere Werkzeugkoffer.

Drei fast gleiche Metallregale stehen nun nebeneinander, unser Kellersatz quasi.

Im Waschraum stand ein halbhohes schwarzes Plastikregal, die andere Hälfte vom Regal auf dem jetzt der Fernseher steht. Das schwarze Regal wurde auseinander genommen und machte Platz für das Metallregal. Evtl. landet es im Fahrradschuppen oder es geht ganz.

Nachtrag 8.6. : die beiden schwarzen Regalböden und etliche Streben werden gehen.

Die Sichel Ein paar trockene Blütenständ von letztem Jahr wurden abgeschnitten und sind jetzt in der blauen Vase. Ob das so funktioniert, sie krümeln wenn man anstößt. Und mit Klarlack oder ähnlichem werde ich ganz sicher nichts machen. Diese Pflanzenteile gehen zurück in die Natur, wenn ihre Zeit gekommen ist.