Warum ich mich vom Teekessel trenne

Warum ich mich vom Teekessel trenne

5. Juli 2022 0 Von Thorsten

Der Teekessel ist noch nicht lange im Haushalt. Ursprünglich wollte ich damit den Wasserkocher ersetzen, der ab und zu eine Macke bei der Temperaturwahl hat, wir nutzen daher nur die 100 Grad, die automatisch erreicht werden.

Nun läuft der Wasserkocher unbeeindruckt weiter, meine Frau liebt ihn und gibt ihn nicht her 😉 Den Teekessel findet sie nicht so praktisch.

Der Teekessel hat Nachteile : wenn es kocht, schießt kochendes Wasser aus dem Auslauf und zwar nicht nur wenig, richtig große Mengen. Das ist ärgerlich und gefährlich.

Zweiter Nachteil ist, dass zeitlich nichts dazwischen kommen darf. Ich kann die Herdplatte zwar auf 3 Minuten Dauer stellen, aber je nach Füllmenge habe ich dann trotzdem Problem eins und weiß im Zweifelsfall auch nicht wieviel Grad das Wasser hat. Also ob man noch einmal anstellen muss oder die Temperatur zum Aufbrühen reicht. Weggehen ist nicht so schlau.

Hitze geht durch die Metallwand verloren und sitzt etwas in der Induktionsplatte. Der Wasserkocher dagegen ist isoliert und wird seitlich nicht heiß.

Der Wasserkocher ist deutlich schneller, trotz höchster Induktionsstufe dauert es etwa drei Minuten mit dem Kessel. Der Wasserkocher schafft es in einer Minute.

Der Teekessel ist nicht so groß , passt auf die kleinste Platte. Ein Fehlkauf, ich würde heute den größten Teekessel kaufen für die größte Platte und dann nur zu einem Drittel oder weniger füllen. Den kleinen Kessel muss ich für Tee/Kaffee schon mehr als zur Hälfte füllen, das ist zuviel, dann ist der Wasserstand schon auf Höhe des inneren Ausgusses und schießt wie bereits erwähnt beim Kochen durch die Tülle.

Also es nützt nichts, er muss gehen ( Sozialkaufhaus ). In Zukunft gibt es auch für mich wieder die exakte Menge und Temperatur im Wasserkocher. Sollte dieser aus Plastik und mit Metallboden irgendwann kaputtgehen folgt vielleicht einer mit Glasanteil.

Der Teekessel macht auch Platz frei, das war auch noch so ein Punkt, er störte beim Kochen und wurde dann auf einem Holzbrett oder Brotkasten deponiert. Zwei Geräte für einen Zweck sind verschwenderisch. Der Übergang auf „plastikfrei“ ist gescheitert.

Manches muss ausprobiert werden, die Erfahrung zeigt dann, ob es so eintritt wie gedacht. Hier ist es ausnahmsweise schief gelaufen. Deshalb ist das Weggeben von Dingen mit Vorsicht auszuführen und das Ändern von Dingen ( wo steht was im Haushalt ) ein Experimentierfeld.